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Aktivurlaub - Bergwandern

Bergtouren zu empfehlen ist natürlich schwierig - die konditionellen Unterschiede sind groß und nicht jeder ist schwindelfrei. Wir haben versucht, für jeden Anspruch etwas beizusteuern und die Vorschläge möglichst detailliert zu beschreiben. Im Zweifel fragen Sie aber lieber bei Ihrem Vermieter oder bei der Tourist-Info nach. Haftung können wir natürlich keine übernehmen, jeder muss sich selbst einschätzen können. Auf alle Fälle sollten Sie eine geeignete Wanderkarte mitnehmen und die Tour vorher planen. Gute Tourenbeschreibungen sind z.B. zu finden in den Führern
Kompass-Wanderbuch Chiemgau/ Bayerisches Inntal ISBN 3-87051-356-X)
Rother Wanderführer Berchtesgadener Land (ISBN 3-7633-4226-5)
Im Internet findet man ausgiebige Tourenbeschreibungen für die Bayerischen Berge unter http://www.rsberge.de
Von der Tourist-Info werden manchmal geführte Wanderungen auf Almen angeboten.

 

Vorschlag 1: Harbach-, Bichleralm bei Weißbach (Anfahrt 35 km)
Ausgangspunkt: Anfahrt über Inzell nach Weißbach, vor der Ortschaft Weißbach rechts den Parkplatz "Forsthaus Weißbach" anfahren.
Gehzeit: Harbachalm 1 1/4 Std. (4 km), zur Bichleralm 1 1/2 Std. 4,25 km; leichtere Tour ohne Gipfelerlebnis, dafür familientauglich, Einkehrmöglichkeiten.

Beschilderter Weg "Kaitl/ Harbach/ Bichleralm", der Schwarzache entlang zur Bäckinger-Klause, dann rechts noch zehn Minuten (etwas steil) bis zur Harbach-Alm. 100 Meter nach der Harbach-Alm geht es links weiter zur ruhigen Bichler-Alm. Möglich wäre eine Weiterwanderung zur Reiter-Alm (1 Stunde), wenn Sie nicht denselben Weg zurückgehen wollen. Genauere Informationen und eine Kopie der Wegbeschreibung erhalten Sie in der Tourist-Info ebenso wie für den

 

Vorschlag 2: Thoraualm bei Ruhpolding (Anfahrt 35 km)
Ausgangspunkt: Anfahrt über Ruhpolding - Brand zum Parkplatz Glockenschmiede
Gehzeit: 1,5 h; nicht allzu anstrengende Almtour, Einkehrmöglichkeit, kein Gipfel.

Ab Parkplatz beschilderter Weg, zunächst auf Teerstraße zur historischen Glockenschmiede (siehe Museen) führend, dann durch den Bergwald auf einer Forststraße, teils auch etwas steiler, aber immer gut begehbar. Das Thoraualmgebiet ist eine Hochalm, die zweite der sechs Almen ist bewirtschaftet.

 

Vorschlag 3: Brander Alm bei Ruhpolding, evt. mit Besteigung der Hörndlwand (Anfahrt 35 km)
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz an der Bundesstraße 305 von Ruhpolding nach Reit im Winkl rechts unmittelbar vor der Gaststätte Seehaus - Schild mit großem "P"
Gehzeit: bis zur Brander Alm etwa 1 - 1,5 h (594 Höhenmeter), Gipfel nochmals 1 - 1,5 h (944 Höhenmeter); vielbesuchter Ausflugsberg, bis zur Brander Alm auf Forst- und Waldwegen, danach etwas steiler und je nach Variante zum Schluss mit felsigem Gipfelaufbau.

Einige Meter oberhalb des Parkplatzes führt der Weg rechts - Vorsicht: hier nicht auf der Schotterstraße weitergehen, sondern zuerst der Ausschilderung Unternberg folgen, der Weg ist schöner. Nach kurzer Zeit zweigt der Weg dann wieder nach links auf einen breiten, teils felsigen Waldweg ab (Wegweiser "Hörndlwand, Brander Alm"). Der Weg führt durch den Mischwald bis zur kleinen, bewirtschafteten Brander Alm, wo auch Käse von den eigenen Kühen angeboten wird. Wer sich fit genug fühlt, kann von hier aus der Beschilderung folgend weitergehen auf die Hörndlwand (1684 m), einen schönen Aussichtspunkt auf die Chiemgauer Berge. Wer zum Gipfel weitergeht, muss nochmals aufpassen: nach etwa 20 min gabelt sich der Weg im Wald. Ohne Bergerfahrung sollte man hier den einfacheren Weg links durch das Ostertal zum Gipfel nehmen. Der nach rechts führende "Jägersteig" ("...nur bei trockener Witterung begehbar ...") erfordert Trittsicherheit! Durch das Ostertal kommend erreicht man nach etwa zwei Stunden Gesamtzeit eine große Wiese; hier kann man sich nach Lust und Laune einen der bereits sichtbaren Gipfel aussuchen - die Hörndlwand hat nämlich drei Gipfelkreuze. Kombinierbar ist der Ausflug mit einem Besuch des Holzknechtmuseums in der Laubau oder mit einem Bad in einem der schön gelegenen Weitseen zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl.

 

Vorschlag 4 : Grosser Kienberg (1594 m) bei Inzell (Anfahrt 30 km)
Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb des Froschsees links nach dem Wald an der Alpenstraße zwischen Inzell und Ruhpolding
Gehzeit: zum Gipfel 1,5 bis 2 Stunden (884 Höhenmeter). Schöner Aussichtsberg mit Blick ins Voralpenland, allerdings auf Normalroute keine bewirtschaftete Alm: Verpflegung also selbst mitnehmen. Dafür nicht allzu bevölkert, man kann abends auch mal alleine auf dem Gipfel stehen.

Anstieg auf Forstweg und danach je nach Variante entweder auf steilem, teils schmalem, aber nicht ausgesetztem Steig oder weiterhin auf Forststraße und Wiesenweg. Der Ausschilderung Richtung Kienberg und Rauschberg folgend führt der Weg zunächst auf dem Forstweg durch einen Wald. Nach etwa 20 Minuten gabelt sich der Weg, die Ausschilderung ist hier nicht sehr gut sichtbar. Der rechte Weg (Rauschberg, Kienberg) führt auf mehr oder weniger breiten Wegen problemlos nach oben. Auf dieser einfacheren Variante kann man - etwas Kondition natürlich vorausgesetzt - relativ problemlos einen schönen Aussichtspunkt erreichen. Folgt man der linken Variante, geht man über den eigentlich interessanteren, aber steileren Steig unter anderem über ein Schotterfeld. Wer rechts dem breiteren Weg folgt, darf im oberen Bereich nicht Richtung Rauschberg gehen, sondern muss sich links zum Kienberg halten. Der Weg führt dann über Wiesenwege und zuletzt einige Felsen zum bereits sichtbaren Gipfel. Unterhalb desselben mündet auch der Weg über den Steig wieder ein. Wer fit und berggeübt ist, kann sich auch noch für eine weitere, abwechslungsreiche Möglichkeit entscheiden: vom Parkplatz Zwing hinter Inzell aus über Schmelz und den bereits erwähnten Steig zum Gipfel, danach Abstieg über Kienbergalm und Kaitlalm (bewirtschaftet) und einen teils gesicherten Alpensteig (Trittsicherheit nötig, Umgehung wäre möglich) zurück nach Zwing.

 

Vorschlag 5 - Hochgern (1744 m, Anfahrt 35 km)
Ausgangspunkt: Staudach/Egerndach (Parkplatz am Holzlagerplatz)
Gehzeit: zum Gipfel zum Gipfel 3 bis 3,5 Stunden (1164 Höhenmeter). Abwechslungsreiche, landschaftlich schöne Tour mittlerer Schwierigkeit auf einen Aussichtsberg mit Blick auf den Chiemsee. Der Hochgern ist einer der "Blumenberge" des Chiemgaus. Ab der Staudacher Alm steiler, schmaler und kurvenreicher, aber ungefährlicher Steig - bei Nässe rutschig, also Vorsicht. Kondition erforderlich. Möglich wäre auch der kürzere Rundweg nur bis zur Staudacher-Alm ohne Gipfelerlebnis.

Aufstieg über den ausgeschilderten Weg zunächst zur Schnappenkirche (Achtung: Ausschilderung beachten; Weg am Alplbach entlang führt auch zum Ziel, allerdings sieht man dann nicht die in 1099 m Höhe gelegene Kirche), danach zur Staudacher Alm (zeitweise bewirtschaftet, gemütlich). Einkehrmöglichkeit auch unterhalb des Gipfels am Hochgernhaus, erfordert allerdings eine halbe Stunde Umweg. Abstieg wieder zur Staudacher-Alm, hier aber auf dem direkten Wanderweg rechts am Alplbach entlang zurück nach Staudach.

 

Vorschlag 6 - Wimbachgrieshütte (1327 m, Anfahrt 65 km)
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Wimbachbrücke zwischen Ramsau und Berchtesgaden; gebührenpflichtig, Kleingeld für Automaten nicht vergessen.
Gehzeit: zur Hütte 2 bis 2,5 Stunden (707 Höhenmeter). Landschaftlich schöne Wanderung im Nationalpark Berchtesgaden mit nicht allzu vielen Höhenmetern und auch nicht allzu steil. Zwischen Hochkalter und Watzmann durchwandert man das Tal auf gleichmäßig ansteigenden, breiten Schotterwegen bis zur zwischen den beeindruckenden Bergstöcken sehr schön gelegenen, bewirtschafteten Hütte. Allerdings erreicht man keinen Gipfel und keinen Aussichtspunkt. Am Hin- oder Rückweg sollte man die Wimbachklamm (geringe Gebühr, sehenswert) durchsteigen.

Der Weg ist gut ausgeschildert. Wer die Wimbachklamm erst beim Rückweg sehen will, darf an dieser Stelle nicht der Ausschilderung Wimbachklamm folgen, sondern muss den Weg geradeaus weitergehen ( man will die Touristen halt in die Klamm leiten). Etwa auf halber Strecke erreicht man das Wimbachschloß, eine Wirtschaft, die manche bereits als Umkehrpunkt wählen. Ursprünglicher und beeindruckender wird die Bergwelt allerdings auf der zweiten Weghälfte.

 

Vorschlag 7 - Untersberg / Berchtesgadener Hochthron (1972 m, Anfahrt 45 km)
Ausgangspunkt: Hallthurm zwischen Bad Reichenhall und Bischofswiesen, Parkplatz an der linken Seite der Straße.
Gehzeit: zum Gipfel etwa 3,5 bis 4 Stunden (1292 Höhenmeter). Langgezogene Bergtour zu einem zentralen Aussichtspunkt, Wegverlauf ungefährlich, aber gute Ausdauer erforderlich. Aussicht: Voralpenland, Hochstaufen, Zwiesel, Reiteralpe, Hochkalter, Watzmann und die weit entfernteren Berggruppen. Der Untersberg ist sagenumwoben: Kaiser Friedrich Barbarossa (oder Karl der Große, so genau weiß man es nicht) soll hier in einer der vielen Höhlen residieren.
Vom Parkplatz aus folgt man zunächst flach am "Blasi-Hof" vorbei dem Forstweg, bis der Anstiegsweg (Ausschilderung: Stöhrhaus) abzweigt. Zunächst noch Forstweg, später steiler, aber immer gut begehbarer Steig. Ab dem Reisenkaser geht es zunächst nochmals flach bis zum endgültigen Anstieg über das "Leiterl" durch Latschengebüsch zum Stöhrhaus (bewirtschaftet). An der steil abfallenden Südwand unterhalb des Gipfels kann man manchmal Alpinkletterer bewundern. Zum eigentlichen Gipfel geht man vom Stöhrhaus aus weitere 20 min. Alternative Anstiegsrouten mit etwas längerer Anfahrt wären von Bischofswiesen (Winkl) oder vor allem vom schön gelegenen Maria Gern bei Berchtesgaden aus möglich. Am gegenüberliegenden (Ost-)ende führt eine Seilbahn auf den Berg. Wer sich also den Anstieg sparen will, könnte den Bergrücken mit der Bahn erreichen und den langgezogenen Untersberg in Richtung Stöhrhaus überschreiten.